Wann braucht man eine Kriegsenkel-Seelenreise und wann nicht

Es gibt ja bekanntlich für jeden Topf einen Deckel. Meine Arbeit ist für viele Menschen genau das Richtige, für andere Menschen wiederum überhaupt nichts. Damit Du besser einschätzen kannst, ob wir Topf und Deckel sind, stelle ich Dir hier ein paar meiner Kundinnen, ihre Themen und die Ergebnisse ihre Kriegsenkel Seelenreise vor. Außerdem erfährst Du, wann meine Arbeit vermutlich nichts für Dich ist. Ich hoffe, das erleichtert Dir eine Entscheidung und freue mich, Dich in einem meiner Kriegsenkel-Seelenreisen zu sehen.

Folgende Themen findest Du in diesem Blogartikel

Situation 1: Anne steht beruflich auf der Bremse

Anne kam vor drei Jahren zu mir. Sie war damals 48 Jahre alt, eine gestandene Frau wie man so schön sagt. Beruflich sehr erfolgreich. Keine Kinder. Eine, die ihr Leben immer in die Hand genommen hat. Trotzdem hat sie das Gefühl, das das noch nicht alles gewesen sein konnte. In einem Gespräch mit einer Freundin kam einmal der Begriff Kriegsenkel auf. Sie konnte zunächst nichts damit anfangen, war aber sehr neugierig und hat dann ein paar Bücher zum Thema gelesen.

Sie war sich lange unklar darüber, ob und wie der Krieg ihr Leben heute noch beeinflusst. Erstaunlicherweise fand sie sich jedoch in vielen der Geschichten wieder und wollte jetzt mehr wissen. Kann es tatsächlich sein, dass es einen Zusammenhang gibt zwischen ihrem beruflichen auf der Bremse stehen und der Geschichte ihrer Ahn*innen und der Familie im zweiten Weltkrieg? Wie ist das möglich? Schließlich bucht sie ein Einstiegsseminar für Kriegsenkel, um mehr Klarheit darüber zu bekommen, was sie wirklich behindert.

Im Einstiegsseminar fand Anne heraus, dass sie als Kind – unbewusst – bestimmte Rollen in ihrer Familie übernommen hatte. Zum einen galt sie als das schwarze Schaf, das nichts richtig machen konnte. Zum anderen war sie manchmal Zuhörerin der elterlichen Sorgen, manchmal Streitschlichterin zwischen den Eltern. Noch heute hat sie ein schlechtes Gewissen, wenn sie einmal „nein“ zu ihren Eltern sagen muss. Sie erkennt, dass sie heute noch viele dieser alten Verhaltensmuster in sich trägt. Denn sie findet sie in ihren aktuellen zwischenmenschlichen Beziehungen wieder. Sie erkennt, das diese die Wurzel für ihr „auf der Bremse stehen“ sind. Außerdem werden ihr ihre Stärken bewusst und sie erkennt, welche enorme Kraft in ihrer Geschichte steckt. Im Rahmen eines Naturrituals gibt sie ihren Ahninnen alles zurück, was niemals ihres war.

Situation 2: Anne will endlich ankommen

Im Rahmen des Einstiegsseminars macht Anne ein Ahnenritual und gibt dort nicht nur alles zurück, was nicht ihres ist, sondern nimmt auch ihre eigenen Anteile zu sich zurück. Dann wird ihr auf einmal bewusst: sie ist in ihrem Leben nie wirklich angekommen. Sie hat zahlreiche Auslandsaufenthalte hinter sich und auch innerhalb von Deutschland ist sie schon X Mal umgezogen. Sie will endlich ankommen und bearbeite im Folgekurs „Kriegsenkel Kickstart Revolution“ dieses Thema.

Ihr wird klar, dass ihr ständiges auf der Flucht sein mit ihrer Familiengeschichte zu tun hat. Mit Hilfe von Naturritualen begegnet die starke Frau einem ängstlichen, inneren Kind. Sie erfährt, was es wirklich braucht, um sich sicher zu fühlen und setzt das auch gleich um. Heute lebt sie am Rande der Stadt in einem kleinen Häuschen mit Blick ins Grüne. Hier kann sie die Seele baumeln lassen. Sie hat das Gefühl endlich angekommen zu sein. Ein Jahr später kommt sie noch einmal zu mir und bearbeitet im Rahmen eines Einzelcoachings die Beziehung zu den Geschwistern.

Situation 3: Katrin will wissen, was ihr „warum“ ist

Katrin kam vor 3 Jahren zu mir. Mit Mitte 40 wurde ihr klar: sie war an einer Lebenskreuzung angelangt. In ihrem Leben hatte sie viel erreicht: Erfolgreiche Managerin in einem internationalen Unternehmen. Mit 2 Kindern, teilweise alleinerziehend stand sie jedoch irgendwann kurz vor dem Burnout. Mit ihrem eisernen Willen hatte sie sich bisher durch alle Unwägbarkeiten des Lebens gekämpft. Jetzt zeigte ihr Körper ihr die rote Karte.

In einer Klinik kam sie das erste Mal mit Naturarbeit in Kontakt. Sie spürte, wie gut sie in der Natur abschalten und zu ihren Sinnen kommen konnte. Schon als Kind hatte sie Pferde geliebt und man fand sie zu jeder freien Minute im Stall, wo sie sich liebevoll um die Tiere kümmerte. Ein Rettungsanker gegen die zu Hause herrschende, emotionale Kälte und Gewalt. Aufmerksamkeit gab es nur bei Leistung. Doch es war eigentlich nie genug.

Während ihres Aufenthalts in der Klinik wurde Anne eines klar: es gibt keinen Weg mehr zurück in den alten Job. Sie hatte Geld auf der Seite und begann eine Ausbildung als Coach. Die ersten Jobs kamen rein und sie war glücklich. Doch etwas fehlte. Sie zweifelt an ihrem „warum“, war sich unsicher, ob es richtig und genug ist was sie tat. Eine Freundin empfahl ihr Kriegsenkel-Seelenreisen und sie meldete sich zum Übergangsritual „Finde Deine Seelenperle“ (früher: Deine neue Geschichte) an. Sie bereitet sich intensiv auf ihre 4tägige Solozeit in der Natur vor und konnte so sehr tief tauchen. Sie hatte lange Gespräche mit einem Fuchs, der sich nachts in ihrer Nähe aufhielt und ihr etwas über ihr feines Gespür und ihre ungewöhnliche Kompetenz des Navigierens in dunklen Situation verriet. Sie tanzte mit dem aufkommenden Sturm und blieb dabei – auf wundersame Weise – immer gut behütet: sie wurde kaum nass. Sie kam aus ihrer Solozeit mit einem neuen Namen zurück und hat ihr größtes Potenzial in ihrer tiefsten Wunde gefunden. Heute setzt sie diese Qualitäten in den Coachings mit ihren Klient*innen ein. Sie fühlt sich in ihrer Arbeit angekommen, denn sie ihre schwere Geschichte macht nun Sinn: sie hat einen Schatz – ihre tiefsten Seelenqualitäten und ihr „warum“ – darin gefunden. 

Wann eine Kriegsenkel-Seelenreise keinen Sinn macht: Du findest Natur doof

Du bist bei mir also richtig, wenn Du mehr Klarheit über Deine Familiengeschichte bekommen und herausfinden willst, ob und wie der Krieg Dein Leben noch beeinflusst. Wenn Du behindernde Familienmuster endlich gehen lassen und befreit Deine eigene Geschichte schreiben willst. Du willst Dein größtes Potenzial in Deiner tiefsten Wunde, Deine Seelenperle finden. Das freut mich riesig, denn meine Vision ist es, noch mehr Frauen in ihrer wilden, weiblichen Kraft, tief verbunden mit ihrem Seelenaufgaben zu sehen.

Manchen Menschen rate ich aber auch von einer Zusammenarbeit mit mir ab. Das Herzstück meiner Arbeit ist die Natur, denn sie ist ein unverstellter, wertfreier Spiegel Deiner wahren Wildnatur. Wenn Du mit mir arbeiten willst, solltest Du also eine gewisse Affinität zur Natur und vor allem auch Bereitschaft mitbringen, einfache Übungen in der Natur zu machen (das geht auch in einem Stadtwald). Wenn Du Naturaufgaben doof findest und lieber Übungen für zu Hause haben willst, dann macht eine Zusammenarbeit keinen Sinn. Die Zusammenarbeit macht auch dann keinen Sinn, wenn es Dir „da draußen zu kalt ist“, Du Dir aber keine warme Jacke anziehen willst (das höre ich tatsächlich immer mal wieder!). In meiner Rolle als Transformation-Begleiterin bin ich nicht diejenige die die Transformation hervorbringt. Ich begleite Dich auf Deinem Weg, bringe all mein Wissen, meine Erfahrungen und zahlreiche Übungen ein. Den Weg musst Du allerdings selbst gehen.

Wann eine Kriegsenkel-Seelenreise keinen Sinn macht: Du findest soziale Medien doof

Wenig sinnvoll ist eine Zusammenarbeit auch dann, wenn Du so gar keine Lust auf digitale Vernetzung und soziale Medien hast. Seit Anfang 2020 gibt es für viele meiner Angebote die zusätzliche Möglichkeit Dich in einer geschlossenen Gruppe mit Gleichgesinnten auf Facebook zu vernetzen. Manche Teilnehmerinnen haben schon befürchtet, dass die Mitarbeiter*innen von Facebook sich ihre Posts in der geschlossenen Gruppe durchlesen.

Das passiert natürlich nicht. Und gleichzeitig: ja, Deine Daten werden – wie überall, wenn Du Dich im Internet bewegst – von Maschinen gelesen und verarbeitet. Darüber solltest Du Dir bewusst sein. Wir leben in einem Zeitalter in dem wir gläserner als jemals zuvor sind. Dazu gäbe es jetzt noch vieles zu sagen. Ich bin mir über die Risiken von Plattformen wie Facebook etc. voll bewusst und bin nicht 100% glücklich damit. Ich kenne aber auch die großen Vorteile der Vernetzung, die sie – bisher nur sie in dieser Form – bieten.

Ich bin außerdem bekannt dafür, dass ich meine Gruppenräume sehr gut schütze. Die Teilnahme an einem Gruppenkurs auf Facebook ist zum Beispiel nur möglich mit Foto. Auch in meine interaktiven Kleingruppenarbeitsräume auf Zoom lasse ich nur Menschen, die bereit sind, ihre Kamera anzuschalten. Wie viel Du dann von Dir teilst, überlasse ich natürlich Dir.

Fazit: es gibt für jeden Deckel einen Topf

Kriegsenkel-Seelenreisen sind also für Menschen, die wissen wollen, ob transgenerationale Traumata ihr Leben heute noch beeinflussen. Die alte Muster endlich gehen lassen und befreit ihre eigene Geschichte schreiben wollen. Wenn Du die Natur liebst und Kontakt zu Deiner wilden, weiblichen Stimme wiederfinden und Dein tiefstes „warum“ in Deiner Geschichte finden willst.

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