Es gibt Momente im Leben, da stimmt die alte Geschichte nicht mehr.
Nicht unbedingt dramatisch.
Nicht laut.
Aber tief spürbar.
Du funktionierst noch. Du erfüllst Rollen. Du gehst deinen Alltag.
Und gleichzeitig weißt du: Das bin ich nicht mehr.
Doch wer du wirst, ist noch namenlos.
Solche Phasen nennen wir Übergänge.
Das findest Du in diesem Blogartikel
Was Übergänge wirklich sind – und warum sie uns verunsichern
Übergänge sind keine Krise und keine Krankheit.
Sie sind Zeiten, in denen sich Identität verschiebt.
Das Alte trägt nicht mehr –
das Neue ist noch nicht da.
In alten Kulturen galten solche Phasen als Schwellenzeiten.
Sie wurden nicht beschleunigt oder „gelöst“,
sondern bewusst begleitet.
Übergänge sind Zeiten des Dazwischen.
Und genau das macht sie für viele Menschen so verunsichernd:
Sie entziehen sich klaren Antworten, Plänen und Diagnosen.
Warum klassische Ansätze Übergänge oft nicht begleiten können
Unsere moderne Welt ist hervorragend darin, Probleme zu lösen.
Aber Übergänge sind keine Probleme.
Viele bekannte Ansätze – Therapie, Coaching, medizinische Interventionen –
sind auf Stabilisierung, Behandlung oder Zielerreichung ausgerichtet.
Das ist wertvoll und wichtig.
Doch Übergänge brauchen etwas anderes:
keine Optimierung, sondern Präsenz.
keinen Plan, sondern einen Raum.
Nicht, weil etwas „kaputt“ ist,
sondern weil etwas Neues entstehen will.
Was Energiemedizin ist – und was sie in Übergangszeiten bewirken kann
Energiemedizin wird in vielen indigenen Kulturen seit Jahrhunderten als Medizin verstanden –
als wirksame Begleitung von Wandlungs- und Heilungsprozessen auf körperlicher, emotionaler und energetischer Ebene.
Als Psychologin ist mir ein verantwortungsvoller, klarer Rahmen besonders wichtig.
Gleichzeitig bin ich seit 2020 in intensiver Ausbildung in einer lebenden, andinischen Lineage,
in der die Arbeit mit lebendiger Energie, Naturkräften und ritueller Prozessbegleitung über Generationen weitergegeben wird.
Energiemedizin ist für mich eine hochwirksame Form der Begleitung,
die gelernt, geübt und über Jahre hinweg verkörpert wird –
nicht etwas, das intuitiv „einfach passiert“.
In meiner Arbeit bewege ich mich bewusst außerhalb medizinischer, therapeutischer oder ärztlicher Heilversprechen.
Die Wirksamkeit der Energiemedizin zeigt sich nicht als Garantie,
sondern als erfahrbare Veränderung im Erleben, in der Wahrnehmung und im inneren Gleichgewicht.
Energiemedizin arbeitet nicht mit Diagnosen,
sondern mit Wahrnehmung und Resonanz.
Nicht mit Eingriffen,
sondern mit Präsenz, Aufmerksamkeit und Beziehung.
Sie eröffnet einen Erfahrungsraum,
in dem Menschen Übergänge bewusst durchschreiten können –
in ihrem eigenen Tempo
und auf ihre eigene Weise.
Ancient Wisdom – warum dieses Wissen nicht neu ist
Was wir heute Energiemedizin nennen, ist in Wahrheit uralt.
In indigenen und alten Kulturen gab es immer Menschen,
die Übergänge begleitet haben:
bei Lebensphasen, Initiationen, Abschieden, Neuanfängen.
Diese Rites of Passage waren keine symbolischen Spielereien.
Sie waren notwendig, um eine neue Identität zu verankern.
Man wusste:
Wenn ein Lebensabschnitt endet,
braucht der nächste einen Raum, um zu landen.
In einer Zeit, die immer schneller, technischer und abstrakter wird,
sehnen sich viele Menschen genau nach diesem verlorenen Zwischenraum.
Nicht zurück in die Vergangenheit –
sondern vorwärts, mit Tiefe.
Für wen Energiemedizin sinnvoll ist – und für wen nicht
Energiemeidzin kann sinnvoll sein für Menschen,
die sich in einem inneren oder äußeren Übergang befinden
deren alte Rolle nicht mehr passt
die spüren, dass eine neue Lebensphase beginnt
die ihren Körper als Wissensquelle ernst nehmen möchten
Sie ist nicht passend für Menschen,
die schnelle Lösungen erwarten
die Verantwortung für ihr Leben abgeben wollen
die eine medizinische oder therapeutische Behandlung ersetzen möchten
Übergänge lassen sich nicht abkürzen.
Aber sie lassen sich bewusst gehen.
Übergänge lassen sich nicht messen – aber erinnern
Vielleicht ist Energiemedizin deshalb keine Alternative zur Medizin.
Sondern eine Erinnerung daran,
dass Wandlungsprozesse nicht nur gemessen,
sondern begleitet werden wollen.
In Übergängen braucht es keinen Beweis.
Es braucht einen sicheren Raum, in dem sich das Alte auflösen und das neue zeigen darf.
Und manchmal jemanden,
der weiß, wie man Schwellen betritt –
und wieder verlässt.

