Monatsrückblick August 2021: im Transformationsfeuer

Dieser Monat war voller Transformationsfeuer. Ich habe zahlreiche Feuerzeremonien gemacht, bin mitten in der Planung für einen verbesserten Workshop zum Thema Grenzen setzen. Im August war ich zu einem interkulturellen Diversity Teambuilding Workshop in Leipzig und habe dort zahlreiche Parallelen zur „Peace with your Past Arbeit“ ziehen können. Außerdem ist endlich klar, wie wir unseren Kundenservice verbessern können.

Table of Contents

Feuerzeremonie für unsere Mutter Erde

Wenn es gut brennt, dann ist das ein sehr gutes Zeichen

Es ist ein warmer Sommerabend im August. Ich fahre mit meinem Fahrrad an den Lindenthaler Kanälen Richtung Stadtwald. Die Stimmung ist zauberhaft. Die Straßenlaternen leuchten auf den Weg und die großen Kastanienbäume, deren Äste sich schwer Richtung Wasser biegen.

 

Ich habe etwas kostbares im Rucksack. Eine Gabe für Mutter Natur. Sorgfältig vorbereitet nach einem bestimmten Ritual und mit zahlreichen guten Wünschen und Gebeten für die Familie, Freunde und die gesamte Community versehen. Außerdem Streichhölzer und eine Flasche Wasser. Als ich in den Park fahre, grüßen mich ein paar bekannte Hundebesitzerinnen, die ihr Lieblinge auf der großen Wiese hinter einem kleinen Ball herjagen lassen. Ein Jogger läuft mit durch genässtem Hemd an mir vorbei. Kopfhörer in den Ohren.

 

Ich kette mein Fahrrad an eine Laterne. Und gehe ein paar Schritte ins Unterholz. Hier ist mein Platz. Gut versteckt. Ich gehe an Brennnesseln und Brombeerbüschen vorbei. Umgefallene Bäume liegen auf dem Boden. Der Boden ist feucht und voller Steine. Es riecht nach Moos. Die kleinen Holunderbäume und eine große Esche umrahmen einen kleinen, offenen Platz. Ein tiefes Glücksgefühl durchströmt mich. Ich liebe es einfach hier zu sein. Zahlreiche Zeremonien habe ich hier schon durchgeführt. Der Platz kennt mich schon und ich werde freundlich willkommen geheißen. 

 

Der Feuerplatz ist schon vorbereitet. Ich verbinde mich und ziehe einen Schutzraum um den Platz. Dann zünde ich das Feuer an. Es brennt schnell und mühelos. Ich spreche meine Gebete und lege dann irgendwann die Opfergabe ins Feuer und beobachte, wie alles anfängt zu brennen.

 

So sitze ich und singe und spreche meine Gebete. Und freue mich, dass das Feuer so gut brennt. Die Wünsche und Gebete werden angenommen. Das wird besonders diejenigen von Euch freuen, die mir ihre Wünsche für das Feuer geschickt haben.

Planung für einen neuen Workshop: Grenzen setzen

Gesunde Grenzen setzen ist möglich

2020 hat alles gehörig durcheinander gewirbelt. Die meisten meiner Klient*innen kamen deshalb mit Themen wie: wie kann ich meine Lebendigkeit und Leichtigkeit wieder zurückbekommen? Die Schwere endlich gehen lassen? Dazu haben wir in „Leichter Lebensfluss“ gearbeitet.

 

Nach über einem Jahr Ausnahmezustand, in dem so viele unserer Routinen weggebrochen sind und wenig so ist, wie es einmal war, fragen sich viele Frauen die zu mir kommen:

  • Wer bin ich eigentlich?

  • Was sind meine Werte?

  • Wer ist mein Tribe? Wer sind meine Menschen?

  • Und der diesen feinen Tanz tanzt zwischen: bin ich lieber authentisch oder sozial akzeptiert?

  • Wie kann ich gesunde Grenzen setzen, ohne dabei alle zu verprellen

Ich habe deshalb ein neues Programm in der Pipeline, dass sich genau mit diesen Themen beschäftigen wird. Launch im Herbst. Ich freue mich schon riesig.

Interaktiver Workshop: interkulturelles Diversity Teambuilding

Viel Raum zum interaktiven Arbeiten und ein Austritt in die Natur. So arbeite ich gerne.

Es ist der zweite Workshop Tag an der TU Dresden. Wir sitzen in einer großen Runde nach den Kleingruppenarbeiten zum Thema „Kulturelle Werte“. Es ist eine Gruppe internationaler Doktorand*innen und Post Docs, die in einem Team zusammenarbeiten.

 

Wenn Menschen aus verschiedenen Kulturen zusammenarbeiten, dann kann es zu zahlreichen Missverständnissen kommen. Denn unser kultureller mind-set unterscheidet sich voneinander. Menschen in Deutschland gehen zum Beispiel anders um mit Hierarchien als Menschen in China. Und viele Menschen in Deutschland tun sich im Arbeitsleben schwer mit Small-Talk. In Deutschland muss man keine gute, persönliche Beziehung aufzubauen, um gut zusammen arbeiten zu können. Persönliches zu teilen, wird sogar oftmals als unprofessionell angesehen. In den meisten anderen Kulturen ein Unding.

 

Spannend wird es dann, wenn man nicht nur ungläubig staunt, oder darüber meckert, dass der/die Andere sich so seltsam verhält, sondern, auch wissen will, warum das so ist. Wenn ich einen anderen Mensch verstehen will, dann muss ich seine Geschichte verstehen. Wenn ich eine andere Kulturen verstehen will, dann muss ich auch die Geschichte verstehen.

 

Und sprachen wir über den geschichtlichen Hintergrund für diese Deutsche Sachlichkeit und landeten ganz schnell bei der deutschen Nachkriegszeit und dem Motto „Aufbauen“, keine Zeit für „emotionale Aufarbeitung aka Verdrängung“.

 

Und dann entstand ein spannender Austausch zwischen einem Syrer, der – kriegsbedingt – aus Damaskus fliehen musste und einem Dresdner, dessen Großeltern den schlimmen Feuersturm 1945 mit Mühe und Not überlebt haben. Und die Fragen …

  • Was treibt Menschen dazu sich zu bekriegen?

  • Was hat das mit der eigenen Innenwelt zu tun? Wen muss ich denn da draußen bekriegen und warum? Weil er anders ist? Weil mich das so triggert, dass ich es nicht aushalten kann?

  • Kann ich mit jemand anderen Krieg führen, wenn ich mit mir selbst im Frieden bin? 

  • Wie komme ich zu innerem Frieden? Und was passiert, wenn Traumata nicht aufgearbeitet und an die nachkommenden Generationen weitergegeben werden?

  • Kommt Krieg vielleicht aus den unaufgelösten inneren Kriegen?

Jedenfalls waren wir uns einig, dass endlich Schluss sein muss mit diesen zerstörerischen Kriege und dass interkulturelles Bewusstsein dabei unterstützen kann, sich selbst zu reflektieren und den Anderen so sein zu lassen, wie er/sie ist. Ohne, dass ich ihn bekriegen muss.  

Ab sofort: noch mehr Kunden-Service

Endlich gute Lösungen für noch besseren Kundenservice.

Ich bin ein sehr lösungsorientierter Mensch. Ich finde in (fast) jedem Chaos neue Möglichkeiten. Trotzdem hatte es das letzte Jahr – rückblickend –  ganz schön in sich.

Ich begleite seit 18 Jahren Menschen in Workshops, Seminaren und bei Transformatinsprozessen. Dabei habe ich die Arbeit im Seminarraum immer geliebt und das geht mir auch heute noch so.

 

Mich hat schon immer die Frage angetrieben: wie kann ich Lernräume schaffen, in denen Menschen interaktiv und kreativ zusammenarbeiten können? Wie kann ich die Lust am Lernen unterstützen.

 

Von den digitalen Formaten habe ich mich dabei immer ferngehalten. Auch wenn ich die Technik sehr schätze, schafft ein digitaler Raum vieles einfach nicht.

 

Trotzdem musste ich – wie alle meine Kolleg*innen – im letzten Jahr meine gesamte Arbeit innerhalb von wenigen Monaten auf digital umstellen.

 

Ob ich es wollte, oder nicht. Flexibilität war gefragt.

 

Das lief nicht reibungslos. Und ich und mein wunderbares Technik-Team hatten so manche schlaflose Nacht. Denn da lief mal die Live-Übertragung der Facebook Videos nicht, obwohl alles mehrfach eingestellt und kontrolliert war. Es gab Probleme beim Zugang zur Kursplattform: auf einmal konnte sich niemand mehr einloggen. Oder die E-Mails wurden entweder nicht richtig zugestellt oder an die falsche Adresse.

 

Wir haben innerhalb von einem Jahr zweimal den Newsletter-Anbieter gewechselt, was immer mit einem großen zeitlichen Aufwand und natürlich auch Kosten verbunden war.

 

Da ich schon wusste, dass es an der einen oder anderen Stelle ruckeln würde, habe ich meine neuen Kurse als Beta-Kurse angeboten. Das heißt: entweder gratis, oder um einiges vergünstigt. Die meisten Teilnehmerinnen haben das auch verstanden und waren sehr geduldig.

 

Jetzt haben wir genügend Informationen gesammelt, um besser zu verstehen, was unsere Kund*innen brauchen. Und ich sitze gerade an einem Plan, das alles umzusetzen. Ich freue mich schon riesig drauf. Denn Kundenorientierung ist für mich immer schon sehr wichtig gewesen.

Was sonst noch so los war

  • Die Küchenstühle haben ihren Geist aufgegeben. Für mehr Farbe in der Küche habe ich zwei gelbe Stühle bestellt. Außerdem zwei braune Schaffell-Sitzkissen, die leider etwas müffeln.

  • Ein wunderschönes Picknick im Park mit Freunden. Inklusive einem Ältesten, der im Rollstuhl dabei war und die ganze Zeit wie ein Honigkuchenpferd gestrahlt hat.

  • Ich habe 6 großartige Bücher gelesen. Davon waren 2 alt und 4 neu.

  • Eigentlich wollte ich mit einer Freundin in die Schweiz fahren und dort auf eine Alpe wandern. Hat leider nicht geklappt. Das verschieben wir in den Herbst.

  • Ausgedehnte Spaziergänge im Kölner Stadtwald mit den Freundinnen. Zum Lachen und um den neuesten Tratsch austauschen.

  • Blog like nobody is reading in der Content Society, mit der wunderbaren Symaptexter Judith.

  • Monat 2 meines großartigen Intensiv-Coaching Programm ist vorbei. Ich bin super glücklich über die Entscheidung, auch wenn es ein leap of faith gewesen ist.  

Ausblick in den September 2021

  • Im September plane ich meinen nächsten Kurs zu launchen. Es wird eine Verbesserung von „Leichter Lebensfluss

  • Inclusive Leadership Training für die Universität Kiel.

  • Workshop zum Thema “Interkulturelle Kompetenz“ auf der Jahrestagung der Gesellschaft für Schlüsselkompetenzen.

  • Blog like nobody is reading in der Content Society, mit der wunderbaren Symaptexter Judith.

Und, was war bei Dir so los im August 2021?

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