Was sich 2021 in meiner Arbeit verändert

Ganz ehrlich: nach diesem 2020 frage ich mich, ob 2021 überhaupt planbar ist. Aber seitdem ich 2 Jahre in der ewigen Stadt Rom gelebt habe, kann ich sagen: man kann auch sehr gut ohne einem fixen Plan leben.

Damit das Leben mir aber nicht einfach so passiert (wie Du sicher in meinem Jahresrückblick gelesen hast, bin ich eine Macherin), habe ich mir zumindest vorgenommen, an wichtigen Eckpunkten etwas zu bewegen: so will ich 2021 auf eine andere Art sichtbar werden und werde mein geliebtes Schreiben nun wieder mit einem Blog pflegen. Außerdem plane ich bei Finde Deine Seelenperle sehr genau zu lauschen, was Euch in diesem Hybrid Programm noch besser unterstützen, wie ich Euch noch besser begleiten und mit meiner Arbeit dienen kann. Gemeinsam geht alles besser und das gerade deshalb, weil ich nicht mehr so viel reise. So habe ich mir vor allem vorgenommen, das Beste aus dem andauernden Lockdown Drama zu machen.

Folgende Themen findest Du in diesem Blogartikel

Sichtbarkeit: Bloggen Was das Zeug hält

Im letzten Jahr habe ich mich intensiv damit beschäftigt habe, wie ich möglichst viele von Euch Kriegsenkelinnen mit meiner Arbeit über Facebook erreichen kann. Immer mit einem leicht schalen Beigeschmack, denn Facebook bietet zwar wunderbare Möglichkeiten der Vernetzung, hat aber auch einige, faule Eier im Gepäck.

Wie also weiter machen? Über das SOMBA Netzwerk flatterte mir zwischen den Jahren eine Masterclass der wunderbaren Judith Peters auf den Bildschirm. „Jahresrückblick bloggen“ stand da. „Yippieh schreiben J!!!“, rief meine innere Stimme. Und: Darauf habe ich große Lust.“

Judith hat mit ihrem Kurs genau meinen Schreibnerv getroffen: unkompliziert, frei Schnauze und trotzdem mit System und gut durchdacht. Ich musste nicht lange überlegen und habe mich nach der Masterclass direkt zur ihrem Jahreskurs, der Content Society, angemeldet. Ist das nicht wunderbar? Ich werde Euch ab jetzt jede Woche mit mindestens einem neuen Blogartikel zu meiner Arbeit und mir nerven. Und Schuld daran ist die gute Judith!

Neun Monate für ein Hallelujah: Finde Deine Seelenperle

Die aktuellen Umstände! Ja, die bringen ganz schön viel Veränderung. Eine davon ist, dass ich „Finde Deine Seelenperle“ ab sofort als Hybrid-Programm (digital und live Übergangsritual in der Natur) für Euch anbiete. In diesem Programm geht es darum alte Muster endlich gehen zu lassen, damit Du endlich befreit Deine eigene Geschichte schreibst. Viele Kriegsenkeklinnen hängen da nämlich fest. Das Übergangsritual in der Natur findet in einem naturbelassenen Privatwald im Bayrischen Wald im Juli statt. Zusätzlich gibt es vorher und nachher enge, virtuelle Begleitung des Transformationsprozesses.

Auch wenn die Seelenreise immer schon zu dem Zeitpunkt beginnt, zu dem Du Dich anmeldest (für die meisten war das im November 2020), sind wir offiziell als Gruppe  am letzt Sonntag, den 10. Januar 2021, gestartet. Acht ganz wunderbare Frauen sind dabei. Wir saßen gemeinsam im virtuellen Kreis und haben uns Zeit genommen uns kennenzulernen und den Geschichten der anderen zu lauschen. In dieser Woche werden sie ihren persönlichen Kraftplatz finden und als nächstes geht es um das große Thema „Loslassen“. 

Ich will Euch in diesem Jahr noch besser zuzuhören, um zu verstehen, wie ich Euch noch besser dabei begleiten kann alte Muster endlich gehen zu lassen, damit ihr befreit Eure eigene Geschichte schreiben könnt. In 2022 planen wir Finde Deine Seelenperle zwei Mal für Euch anzubieten. Wenn Dich das interessiert, dann lass Dich am besten schon Mal auf die Warteliste für das Info Webinar setzen, dann erfährst Du als Erste, wann es wieder los geht.

Vom ich zum Wir: Gemeinsam geht alles besser - ICh vergrössere Mein Team

Ich bin ja seit 18 Jahren erfolgreich selbstständig. Und es wäre eine große Illusion zu glauben, dass ich mir alles allein aufgebaut hätte. Denn es waren immer großartige Menschen an meiner Seite, die mich mit ihren Dienstleistungen unterstützt haben. Da ist zum Beispiel meine wunderbare Steuerberaterin, mit der ich schon einmal mit viel Leichtigkeit durch eine Steuerprüfung gesegelt bin. Oder mein Graphiker Dirk Gruscke von Lithowerk, der mich immer umgehauen hat mit seinen Ideen und seinem Auge für Farben, Formen und Ästhetik.

Meine Fotografin Christine Sommerfeldt, die so unglaublich schöne Bilder von mir macht, dass nicht nur andere, sondern sogar ich mich darin wiederfinden kann. Die zahlreichen Menschen, die mir ihre Seminarhäuser und Plätze zur Verfügung gestellt haben. Wie Arthur und Christine mit ihrem naturbelassenen Wald. Oder das Tagungshaus Karneol, mit ihrem so liebevoll warm umgebauten Räumen in denen es unmöglich ist, das Herz verschlossen zu halten. Tina und Benni vom Naturfreundehaus Hardt.

Ich habe also niemals alleine gearbeitet. Trotzdem habe ich mich lange dagegen gesträubt personell zu wachsen. Aber dann kam 2020 um die Ecke und damit die große digitale Umstellung. Und auf einmal war es keine Frage mehr, ob ich auch digital arbeiten will, oder nicht. Auf einmal war es keine Frage mehr, ob ich mir dazu Hilfe holen soll, oder nicht. Die Frage war: womit will ich meine wertvolle Lebenszeit verbringen? Seitdem ist mein virtueller Assistent Chris mit an Bord. Er unterstützt mich in allen technischen Dingen. Eine Wohltat!

Und dieses Jahr darf das Team noch weiterwachsen. Angelika, eine langjährige Freundin mit der ich mein erstes Übergangsritual vor 15 Jahren erlebt habe, wird mich bei „Finde Deine Seelenperle“ unterstützen. Ich bin gespannt, welche Rolle sich als nächstes in meinem Team auftut, denn ich habe noch viel vor.

Kreativität ist alles: Das Beste aus dem Lockdown Drama Machen

Wenn Du mich schon mal live erlebt hast, dann weißt Du: ich liebe es Menschen in Gruppen auf Augenhöhe zu begleiten. Seit 18 Jahren bin ich als Diplom-Psychologin vollberuflich selbstständig in der Erwachsenenbildung. Mein Handwerkskoffer ist voll; und meine Leidenschaft Menschen live in ihren Transformationsprozessen zu begleiten, kennt keine Grenzen.

Nachdem das Lockdown Drama im Herbst in den zweiten Akt ging, musste ich mein geplantes Einstiegsseminar leider absagen. Da ich als Selbstständige auch nicht darauf warten kann, dass Visionen von außen kommen (zum Beispiel aus der Politik), musste eine eigene Vision her. Haltet die Augen offen. Ich habe etwas Schönes für Euch in der Pipeline. Ich werde einen neuen Onlinekurs für Einsteigerinnen in das Thema Kriegsenkel entwickeln. Für alle Menschen die neu im Thema sind und die Orientierung und Hinweise suchen. Menschen, die wissen wollen wie der Krieg ihr Leben heute noch beeinflusst. Die den Einfluss transgenerationaler Traumata auf ihr Leben kennenlernen wollen. Menschen die Kraft in ihrer Geschichte und eine Gemeinschaft mit Gleichgesinnten Menschen suchen. Es wird – wie immer bei mir – auch Elemente mit Naturritualen dabei geben.

Wenn Reisevögel Pause machen

In den letzten 18 Jahren bin ich beruflich enorm viel gereist. Mit 100 Seminartagen pro Jahr kannst Du Dir ausrechnen, wie häufig ich im Zug gesessen bin. Mit meiner Bahncard100 hatte ich es dabei super angenehm. Ich konnte ohne Planung einfach in jeden Zug, Bus oder die Straßenbahn hüpfen. Auch die Lounges an den großen Bahnhöfen standen mir offen. So hatte ich auch im Winter immer einen warmen Raum mit Tee und eine saubere Toilette, egal wie sehr sich mein Anschlusszug auch wieder verspätet hatte.

Als das „globale Drama“ letztes Jahr seinen Lauf nahm, habe ich als erstes meine Bahncard gekündigt. Es hat mich erstaunt, wie schnell ich mich an den Zustand „nicht mehr jede Woche im Zug zu sitzen“ gewöhnt habe. Außerdem hatte ich auf einmal so viel mehr Energie und Zeit für meine Herzensprojekte, in der Natur zu sein und meine Freundschaften zu pflegen. Leider wohnen sehr viele meiner engen Menschen nicht in Köln. Aber Zoom, oder das gute, alte Telefon machen es möglich.

Auch für 2021 erwarte ich viel weniger Reisen, als jemals zuvor. Denn die aktuelle Lage macht es schwer Reisepläne zu machen. Im März wollte ich nach Peru, im Mai in die Schweiz und im August nach Österreich in die Berge. Aber heute habe ich gehört, dass die Grenzen zu Peru erneut dicht gemacht wurden. So bleibt mir vor allem die Reise nach innen und in die nahe Umgebung. Und zu den Menschen in meiner unmittelbaren Nachbarschaft. Mein engen Freund*innen und Bekannten. Ich muss zugeben, dass ich das in den letzten Jahren sträflich vernachlässigt habe.

Für meine Arbeit bedeutet das, dass ich viel mehr Zeit und Energie haben werde für neue, kreative Projekte. Seitdem ich nicht ehr so viel reisen, ist mir nämlich erst aufgefallen, was das energetisch eigentlich bedeutet.

In meiner Arbeit wird sich in 2021 also so einiges ändern. Wie sieht es bei Dir aus?

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